VINOLetter

 

5.12.2022 | Lesezeit: 3 Minuten

 

 

Der Captain zieht sich für eine Weile von der Arbeit zurück und denkt darüber nach, wie es weitergeht. Und er räumt seinen Weinkeller aus, denn im Haus wird renoviert. Ab sofort verschenke ich täglich eine Flasche aus meinem Besitz. Falls du mit mir im privaten Kontakt bleiben und vielleicht eine edle Flasche Wein aus meiner Sammlung geschenkt bekommen möchtest, dann melde dich als Freund des Captain an. Klick aufs Bild oben oder auf den blauen Button unten. Wein im Foto: Oberemmeler Altenberg Alte Reben Saar-Riesling 2018 vom Weingut der Quereinsteiger Alexander und Marion Rinke. Eine echte Rarität, den die Rinkes produzieren nicht viel. Diesen Wein verschenke ich an meine Leserin Muriel aus München, die dem Captain schreibt: "Als Vollblut-Touristikerin mit Herz lasse ich mich von den Newslettern des Captains gerne in Weinregionen entführen und erfreue mich an den Geschichten über Winzer und Traditionen. Reiseerlebnisse und schmackhafte Weine bleiben im Gedächtnis haften, aber auch gut erzählte Anekdoten. Die Newsletter des Captain sind mir in den letzten beiden Jahren ans Herz gewachsen. Ich habe wunderbare Einblicke gewonnen, viel gelernt und geschmunzelt und neue Weine für mich entdeckt."

 

 

Bleib mit mir im privaten Kontakt. Ich verschenke jeden Tag eine Flasche Wein aus meiner eigenen Sammlung. Klick hier: 

 

 

 

 

O du mein holder Abendwein!

 

Der Captain meldet sich nach langer Anreise von der anderen Seite der Erdkugel zurück: aus Uruguay.

Genauer: aus Montevideo an der gigantischen Flussmündung des Rio de la Plata in den Atlantik. Hier ist es schön warm, es gibt reichlich Wein und kein Auslieferungsabkommen mit Deutschland. 

Deutsche Kapitäne genießen ein gewisses Ansehen in der Stadt. Ein Kollege namens Hans Langsdorff ankerte 1939 mit seinem Kriegsschiff im Hafen. Draußen am offenen Meer lauerte eine gewaltige Übermacht von Feinden.

Wider den Befehl aus Deutschland, nämlich bis zur letzten Granate zu kämpfen, rettete Langsdorff seiner Mannschaft das Leben und versenkte sein Schiff, bevor er im Hotelzimmer Selbstmord beging.

Die jungen Männer wurden interniert und nach dem Krieg freigelassen, heirateten zuhauf und bildeten im Laufe der Zeit eine lebendige deutsche Kolonie. Vor ein paar Jahren lernte der Captain einen von ihnen bei einem Gartenfest der angeheirateten Familie daheim in Berlin kennen. Der alte Herr ist inzwischen tot.

Der Captain hat beschlossen, sich näher mit den Weinen Südamerika zu beschäftigen. Und weil der Einstieg viel effizienter ist, wenn man sich in die Ballungszentren setzt und kreuz und quer verkostet, bereist er jetzt Montevideo und Buenos Aires und geht dem Personal der führenden Weinbars und Weinhandlungen auf die Nerven. Santiago de Chile hat er schon vor DINGS abgehakt. 

Ein intelligenter Mensch verriet dem Captain vor Jahren, wie man die Kultur eines Landes am besten erfasst: "Nimm dir ein Hotelzimmer und schau drei Tage lang nonstop in die Glotze, dann weißt du alles." 

Der Captain hat das ausprobiert und es funktioniert. 

Vielleicht ist es beim Wein ähnlich. Tagelang an diversen Tresen sitzen und schlürfen. Das spart Tausende Kilometer Reisewege von Weingut zu Weingut.

Irgendwann wird der Captain trotzdem herumfahren. Aber nicht diesmal. 

Gestern, als er an seiner ersten Station einkehrte (das war im Baco y Vino, ein Lokal, welches zur grandiosen Weinbar Bocanaríz in Santiago de Chile gehört, die der Captain mehrfach besuchte und sich dort in die Rebsorte Carménère verliebte), hatte er sogleich eine Kuriosität im Glas: den Riesling Familie Lahusen.

"Familie Lahusen" heißt eine Weinlinie, zu der noch ein Gewürztraminer und zwei Spätburgunder (einer davon rosafarben) zählen, die bei Los Cerros de San Juan produziert werden. Mehr über diesen Betrieb, den ein Deutscher gründete, lernst du weiter unten. 

Wie schmeckte dieser Riesling aus Uruguay? Nun, wie viele deutsche Rieslinge aus dem Hitzejahr 2018. Etwas breit, säureschwach und nicht sehr spannend. Nächstes Thema. 

Eben geht draußen die Sonne unter und bei dir ist Mitternacht. Der Zeitunterschied beträgt vier Stunden.

Lass mich zum Abendwein kommen, der kein Problem mit mangelnder Säurestärke hat.

Es ist der herrlich-filigrane und dabei ungemein saftige Ried Hochstrasser Grüner Veltliner Federspiel 2021 von Wolfgang Bäuerl, der zu Hause in Österreich als ewiger Geheimtipp der Wachau gilt, wo das Preisniveau von Weinflaschen bisweilen schwindelerregende Höhen erreicht. 

Exkurs: Die Wachau ist eine der bekanntesten und angesehensten Weinregionen Österreichs und für ihre vollmundigen Grünen Veltliner und mächtigen Rieslingweine bekannt, die hohe Verkaufspreise erzielen. Der Grüne Veltliner aus der Wachau ist (noch) der kultigste der österreichischen Weinstile. Diese rassigen, aromatischen und intensiven Weine zeichnen sich durch pikante Zitrusnoten und einen Hauch von weißem Pfeffer aus.

Bäuerl holt seine Trauben aus weithin berühmten Lagen: Kreutles, Höhereck, Loibenberg, Kellerberg. Und Hochstrasser, wo Wolfgang einen halben Hektar Grünen Veltliner besitzt. Das ist nicht viel.

Das ganze Weingut Bäuerl ist nicht groß. Insgesamt kommt Wolfgang (der seit 1988 Winzer ist) auf vier Hektar Weinfläche. Kann man davon leben? 

Wolfgang zum Captain: "Ich bin zufrieden. Hätte ich mehr, könnte ich nicht mehr im Weinberg stehen, sondern müsste als sales manager um die Welt düsen."

Die Familie vermietet noch Ferienwohnungen und Wolfgang arbeitet nebenberuflich als Standesbeamter. Heiraten in der Wachau ist sehr beliebt. Wegen der grandiosen Landschaftskulisse. 

Ich nehme noch einen Schluck aus dem heute erworbenen Súper Icono von Campotinto 2018 aus 100% Tannat (hat im Laden 2.000 Pesos gekostet = ca. 50 Euro) und lasse diesen intensiven Beerensaft auf der Zunge zerschmelzen. Herrlich! 

Aber so ein frischer grüner Veltliner wie der von Wolfgang wäre jetzt auch nicht schlecht.

 

 

 

Wein-Empfehlung: Ried Hochstrasser Grüner Veltliner Federspiel 2021 von Bäuerl

 

 

€ 1350

 

 

 

 

Filigraner Weißwein vom Fuße des legendären Loibenbergs, wo Sand und Löss den Boden prägen und man gerne vom "Urgestein" schwafelt. Handlese, die gemalenen Trauben 24 Stunden in der Presse stehen gelassen, dann abgepresst und nach einer gewissen Wartezeit im kleinen Stahltank vergoren. Nach einer Woche gering geschwefelt und im April abgefüllt. Im Glas sattes Gelb, das glänzt. In der Nase aufgeschnittener grüner Apfel, der lange an der Luft stand, Marille, kalter Griesbrei und ein etherischer Hauch Nagellack - aber ganz minimal. Im Mund weiße Frucht von seeehr zurückhaltendem Charakter. Als wolle dieser Wein verneinen, dass seine Beeren ÜBER der Erde wachsen. Denn da ist viel feines Wurzelwerk im Spiel: Knollenpetersilie, ganz gering Pastinake und Steckrübe, vielleicht auch ein bisschen Kartoffel. Ich bekomme plötzlich irre Lust auf Tafelspitz, denn dazu muss dieser Wein mit seiner verhalten-pflanzlichen Würze grandios gut schmecken. Am Gaumen mittlerer Druck und salzige Säure – wie bei einem Tequila-Trinkritual. Das ist schlanker Wein für schlankes Essen und dafür ein Volltreffer. Man reiche mir einen Teller Frittatensuppe!

 

 

Winzer Wolfgang Bäuerl

 

 

Der Begriff "Urgestein" ist ziemlich nichtssagend und ein Meisterwerk des österreichischen Weinmarketings, denn er weckt vinophile Gefühle. Das Wort wurde im 18. Jahrhundert in der Geologie verwendet, dann vergessen und im aufkommenden Weinboom um die 2000er-Jahre von schlauen Vermarktern aufgegriffen, um einen nicht näher definierten Bodentyp zu bezeichnen, der im fertigen Wein hohen Genuss verspricht. Viele verstehen unter "Urgestein" Verwitterungsprodukte aus ehemals festem Gestein, das sich mit organischem Material vermischte und somit einen besonders hochwertigen Untergrund ergibt. Logisch ist das nicht, aber viele Winzer benennen sogar Weine nach diesem Fantasieboden und fahren offenbar gut damit.

 

 

Was heißt Federspiel? Weine mit dieser Bezeichnung werden ausschließlich trocken ausgebaut und müssen ein Mindestmostgewicht von 83 Grad Oechsle aufweisen. Der Alkoholgehalt darf 11,5 bis 12,5 Prozent betragen. Federspiel-Weine stehen in der Qualitätshierarchie zwischen Steinfeder (leicht) und Smaragd (vornehmlich wuchtig-elegant). Wer diese Bezeichnungen nutzt, muss Mitglied der Winzervereinigung Vinea Wachau Nobilis Districtus sein. Der Name Federspiel stammt von der Falkenjagd, die in der Wachau sehr beliebt war und benennt kugelförmige Beuteattrappen für das Training der Raubvögel.

 

 

Wo liegt die Riede (Weinlage) Hochstrasser? Direkt unter dem berühmten Loibenberg, einem der berühmtesten Hänge der Wachau. Hier dominieren Sand, Löss und das unvermeidliche "Urgestein", von dem keiner weiß, was es genau ist. Die 35,5 Hektar große Weinlage Loibenberg beherrscht die östliche Wachau und liefert durch ihre diverse Topgrafie und Bodenbeschaffenheit sehr unterschiedliche Weine. Man nennt den in großen Teilen terrassierten Berg wegen der hier im Sommer herrschenden Temperaturen auch die "Herdplatte der Wachau". Am Fuß des Berges, wo der Hang flacher wird, existieren vier weitere Lagen, die ebenfalls große Reputation genießen: Schütt, Hochstrasser, Kreutles und Mühlpoint. Generell bestimmt der sogenannte Gföhler Gneis (kristallines Gestein, das aus Granit entstand) den Boden - neben mächtigen Lössanwehungen, die Trauben hervorbringen, aus denen weichere und fruchtigere Weine entstehen.

 

 

Der mächtige Loibenberg.

 

 

Dieser Wein passt unter anderem zu:

 

 

 

Falls du 99 Euro sparen willst, kannst du dich im oben verlinkten Rabattclub von Kreutzers nur über den grünen Button anmelden. Der Captain und Kreutzers behalten sich vor, diese Aktion zeitlich zu begrenzen.

 

 

 

Alte Pracht: Plaza de Independencia in Montevideo.

 

 

Kellnerin Ashley brachte dem Captain den Riesling "Familie Lahusen" an den Tisch, weil er an einen Deutschen erinnert - den Gründer des ältesten Weinguts Uruguays.

 

 

Kapitän Hans Langsdorff mit Besatzungsmitgliedern.

 

 

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Das Weingut Los Cerros de San Juan ("die Hügel von Sankt Johann") liegt im Südwesten von Uruguay, direkt gegenüber von Buenos Aires im oberen Bereich der Flussmündung des Rio de la Plata in den Atlantik. Seine Geschichte geht auf das Jahr 1854 zurück, als Christian Lahusen aus einer Bremer Handelsfamilie ein Stück Land erwarb und sich entschloss, einige aus Deutschland mitgebrachte Rebstöcke anzupflanzen, da er wusste, dass sich der Ort gut für den Anbau eignet. Die Kellerei wurde direkt in den Fels eines Hügels gegraben (daher der Name), ihre Wände sind aus Stein und 60 cm dick. Der älteste Wein Uruguays wird in dieser Bodega hergestellt und heißt "Mil Botellas". Es heißt, der Betrieb sei eines von nur drei Weingütern weltweit, die noch ein altes Kühlsystem aus dem 19. Jahrhundert für die Gärung der Weine nutzen. Dabei wird im Winter in einer Kammer unter dem Keller kaltes Regenwasser gesammelt, durch das der Wein in Bronzerohren zirkuliert, um sich abzukühlen - angeblich eine aus Deutschland stammende Technologie. Im Jahr 2004 wurde die Weinkellerei (Bild oben) wegen dieses Kühlsystems zum historischen Erbe Uruguays erklärt. Das Weingut verarbeitet die weißen Rebsorten Riesling, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Gewürztraminer und fünf rote: Cabernet Sauvignon, Merlot, Tannat, Tempranillo und Pinot Noir. Christian Lahusen (1820-1892) wuchs in der sogenannten Aschenburg an der Weser auf. Sein Vater gründete 1834 in Bremen eine Überseehandelsfirma, eine Reederei sowie eine Bierbrauerei. Sohn Christian baute nach und nach das Import-Geschäft von Häuten und Wolle aus Südamerika aus und erwarb umfangreiche Ländereien für die Schafszucht in Uruguay und Argentinien. In den folgenden Jahren konzentrierte er sich zunehmend auf die Einfuhr von Schafwolle und erzielte aufgrund der steigenden Nachfrage der Textilindustrie erhebliche Gewinne.

 

 

 

 

Der Captain öffnet sein Newsletter-Archiv. Viel Spaß bei der Lektüre...

 

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👉 01.12.2022 - 👮 Geheimakte Primitivo 👮
👉 29.11.2022 - 👴 Der Rotwein des Therapeuten 👴
👉 27.11.2022 - 🌿 Rotwein mit Stiel 🌿
👉 24.11.2022 - 👦 Merlot aus der Höllenmaschine 👦
👉 22.11.2022 - 💃 Willkommen bei der Sabrina-Show 💃
👉 21.11.2022 - 😆 Ein unmöglicher Name 😆
👉 20.11.2022 - 💧 Ein paar Worte über Alkohol 💧
👉 19.11.2022 - 💰 Das Steuersparmodell 💰
👉 16.11.2022 - 🚧 Ende der Märchenstunde 🚧
👉 13.11.2022 - 🌺 Die Sisi-Diät 🌺
👉 12.11.2022 - 😇 Des Rätsels Lösung 😇
👉 10.11.2022 - 😪 Sie verstehen meine Weine nicht 😪
👉 04.11.2022 -  Ein Koffer voller Flaschen
👉 30.10.2022 -  Die letzten Winzer
👉 29.10.2022 - 🏃 Ich bin dann mal weg 🏃
👉 26.10.2022 - 😁 Im Bett des Weinindustriellen 😁
👉 23.10.2022 -  Zittern und Wein trinken?
👉 17.10.2022 - 😳 Das Outing 😳
👉 08.10.2022 - 🌟 Die letzten Weine vor der Bombe 🌟
👉 06.10.2022 - 🍷 Schrott im Glas 🍷
👉 02.10.2022 - 👉 Şarap üreti̇ci̇leri̇ne i̇yi̇ şanslar 👈
👉 30.09.2022 - 🚫 Im verbotenen Weinland 🚫
👉 26.09.2022 - 🍝 Zu schade für Spaghetti? 🍝
👉 25.09.2022 - 😣 Betrunken, unglücklich, gewalttätig 😣
👉 22.09.2022 - 🔥 Es wird immer heißer 🔥
👉 21.09.2022 -  Die große Hand des Weins
👉 18.09.2022 - 😳 Linke, bitte nicht weiterlesen! 😳
👉 16.09.2022 - 😁 Schicken Sie mir bitte Wein! 😁
👉 15.09.2022 - 💗 Der Liebes-Chardonnay 💗
👉 14.09.2022 - 😝 Ich bin wieder daaa! 😝
👉 12.09.2022 - 🐝 Luftschlacht um Burgund 🐝
👉 11.09.2022 - 🍀 Die Rettung eines Weinguts 🍀
👉 08.09.2022 - 😔 Der Sekt der Queen 😔
👉 05.09.2022 - 👀 Das göttliche Auge 👀
👉 04.09.2022 - 😟 Das Lagen-Getue nervt! 😟
👉 03.09.2022 - 🚄 Die Reisepläne des Captain 🚄
👉 02.09.2022 - 🍄 Rettet RESI den Weinbau? 🍄
👉 31.08.2022 -  💨 Thank You for Smoking! 💨
👉 30.08.2022 -  Warum ich Wein mache
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👉 19.08.2022 -  Sahara vs. Burgund
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👉 13.08.2022 - 🐛 Warnung vor dem WEINWURM! 🐛
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👉 01.08.2022 - 👶 Nein, ich will mein Kind nicht quälen! 👶
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👉 13.07.2022 - 🗻 E-Mail aus Catania 🗻
👉 11.07.2022 - 💭 Die deutsche Sektblase 💭
👉 04.07.2022 - 👹 Des Widerspenstigen Zähmung 👹
👉 03.07.2022 - 🎸 Der musikalische Wein 🎸
👉 19.06.2022 - 😝 Eine Wahrheit, die nicht jedem schmeckt 😝
👉 18.06.2022 - 🌄 Champagner vom Rübenberge 🌄
👉 17.06.2022 - 🚧 Du musst warten! 🚧
👉 13.06.2022 - 🔪 Der Lugana-Killer 🔪
👉 03.06.2022 - 💔 Ein Herz für Verlierer 💔
👉 02.06.2022 - 🔥 Rosé aus der Hölle 🔥
👉 31.05.2022 - 💰 Es regnet Geld 💰
👉 28.05.2022 - 😳 Grüner Veltliner am Ende? 😳
👉 22.05.2022 - 🎺 Ich beschalle Wein mit Operette 🎻
👉 21.05.2022 - 😉 Ist der Captain Belgier? 😉
👉 15.05.2022 - 📯 Der wichtigste Rotwein Deutschlands 📯
👉 14.05.2022 - 😰 Die Angst der Winzer 😰
👉 13.05.2022 - 👑 Der König und ich 👑
👉 08.05.2022 - 😮 Immer diese Migranten 😕
👉 03.05.2022 - 🌼 Der mit den Sturköpfen flüstert 🌱
👉 01.05.2022 - 🌍 Der feuchte Traum der Wein-Reichen 🌎
👉 270.4.2022 - 😍 Das ist KEINE Kontaktanzeige 😍
👉 18.04.2022 - 💨 Sandsturm in der Südsteiermark 💨
👉 13.04.2022 - 😔 Der Captain tritt zurück 😔
👉 10.04.2022 - 😳 Plötzlich Winzer 😳
👉 05.04.2022 - 👵 Die Oldtimerwerkstatt für Wein 👴
👉 04.04.2022 - 👍 Wochenende mit gemischten Gefühlen 👎
👉 30.03.2022 - 👑 Ist die Riesling-Monarchie am Ende? 👑
👉 29.03.2022 - 🐟 Der fette Fisch 🐟
👉 28.03.2022 - 👶 Champagner, der nach Baby riecht 👶
👉 27.03.2022 - 👉 Die Entmachtung der Portweinhäuser 👈

 

 

Neulich fragte der Captain sich selbst in seinem Newsletter: Wie kann man unbekümmert über Weingenuss schreiben, wenn Bomben fallen, Menschen getötet und vertrieben werden und ein Land von den Nachbarn in Schutt und Asche gelegt wird? Abonnent Victor S. aus Mainz antworte darauf: "Natürlich musst du weiter über Wein schreiben. Denn Genuss ist die helle Seite des Lebens, der Krieg die dunkle. Aber sie beiden gehören zum Leben. Mehr oder weniger. Viele wollen es nicht wahrhaben. Aber fahr mal von Deutschland aus in die Champagne. Als erstes überquerst du den Westwall, dann die Maginot-Linie, an Verdun vorbei durch die Schlachtfelder der Champagne. Da wird jedem, der nachdenkt, klar: Unser Genuss ist teuer erkauft. Die Menschen dort haben es gewagt, sich ihre Störenfriede unter Einsatz des Lebens vom Leib zu halten. Auf ihr Wohl möchte ich mit dir anstoßen. Oder wie wir sagen: LeChaim - aufs Leben! Nicht nur auf das gute, sondern auf das ganze!" Foto: Weinbar White in Kiev.

 

 

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Dieser Abendletter wurde von Marcus Johst erstellt und an vino@baeuerl.at gesendet.

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